Oilers to calm down Flames
2010-04-09Die Play-Offs sind souverän erreicht worden in dieser Runde und sogar die Division wurde von den Edmonton Oilers gewonnen, aber dennoch ist sich die Franchise unsicher, on man die erste Runde der Play-Offs überstehen kann, denn mit den Calgary Flames wartet der alte Rivale zum Duell, der auch nur hauchdünn im Divisionskampf geschlagen werden konnte.
Die Bilanz der Duelle in der Regular Season spricht zwar ganz klar für die Oilers, die fünf von sechs Duellen gewinnen konnten, aber gerade die Leistungssteigerung der Flames zum Saisonende bereitet dem GM der Oilers sorgen. Zur nervlichen Beruhigung trägt sicherlich nicht das Lazarett bei in dem sich vier verletzte Verteidiger befinden. Zwar stehen Mike Commodore, Jason Strudwick und Niklas Hjalmarsson wohl in wenigen Tagen wieder zur Verfügung, aber von ihrer Bestform dürften sie noch ein Stück weit entfernt sein. Bis dahin werden die Rookies Theo Peckham und Taylor Chorney den Flames entgegensetzen was sie haben.
Was aktuell eine Wunde bei den Oilers ist, ist bei den Flames die starke Seite. Calgary hat sich innerhalb des letzten Jahres unter der Führung von GM Markus Müller (zuvor bei den Washington Capitals erfolgreich beschäftigt) gemausert und eine Mannschaft mittlerweile zusammen, die vor allem vom starken Defensivverbund lebt. Im Angriff sind die Flames hingegen weniger breit aufgestellt, haben aber mit Martin St.Louis und Thomas Vanek zwei Spieler, die Spiele alleine entscheiden können.
Insgesamt scheint das erste 'Battle of Alberta' in der Geschichte der GFHL Play-Offs ein hartes Stück Brot zu werden - für beide Seiten, denn ein Favorit ist nicht auszumachen.
Das erste Duell der beiden Rivalen steigt heute im Rexall Place in Edmonton und die Fans beider Teams können sich auf einen harten Kampf einrichten, den Experten nicht unter sechs Spielen enden sehen.