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Draft Review 2011 Anaheim Ducks Part-2

2011-09-20

 

( Anaheim / CA ) Im ersten Teil unseres Draftreviews betrachteten wir die ersten fünf Draftees der Ducks näher. Heute nehmen wir uns die restlichen fünf vor.

PICK #86: JOACHIM NERMARK / FORWARD / 12.05.1993 / LINKÖPING-SweJR

Den zweiten Schweden des Abends zogen die Ducks an Position 86. Joachim Nermark aus Linköping ist ein pfeilschneller Center, dessen Spiel sehr ausgewogen ist. Er ist ein sehr guter Skater, der nicht nur schnell ist, sondern sehr gute Pässe gibt und sehr stark am Puck ist. Er ist nicht überaus physisch oder extrem defensiv, vernachlässigt beides aber keinesfalls. Kritik gibt es an seinen sehr häufigen blinden Pässen. Kann er das abstellen, hat er das Zeug dazu ein Secondary Scorer zu werden. Nermark wird im kommenden Jahr in Schweden verbringen und in Linköping in der Eliteserie weiter an sich arbeiten.

Schwedischer Playmaker mit Speed: Joachim Nermark

PICK #106: JOHN PERSSON / FORWARD / 18.05.1992 / RED DEER-WHL

Und die schwedische Invasion geht weiter! An 106 wählte man mit John Persson einen weiteren Forward. Persson spielte in den letzten zwei Jahren in Nordamerika für die Red Deer Rebels und konnte sich dort von 11 auf 61 Punkte steigern. Er war viertbester Scorer seines Teams und zweitbester Goalscorer der Rebels. Im Pro Bereich sollte Persson eher im Bereich Third- oder Fourthline eingesetzt werden.

John Persson könnte langfristig in der Bottom-6 seinen Platz finden.

PICK #145: MARTIN GERNAT / DEFENDER / 11.04.1993 / KOSICE-U20-CZE

Im Vorjahr wählten die Ducks mit Martin Marincin einen jungen slovakischen Verteidiger im Draft. Im diesjährigen Draft konnte man mit Martin Gernat einen weiteren Defender aus der Slovakei hinzufügen. Gernat ist wie Marincin groß gewachsen und verfügt über gute Anlagen. Allerdings sagt man ihm weniger Potential zu. Gernat  verfügt über einen harten Schuß von der blauen Linie und scheut den Körperkontakt keineswegs. Im kommenden Jahr wird Gernat für die Edmonton Oil Kings in der WHL spielen. Ein Umstand, der die Ducks freut. So wird er Zeit haben, sich an das nordamerikanische Spielsystem zu gewöhnen und sich weiterhin entwickeln können. Ausserdem wird er mit Mark Pysyk einen Teamkameraden haben, der ebenfalls bei den Ducks in der Franchise ist!

Noch ein slovakischer Verteidigungshüne für die Ducks: Martin Gernat

PICK #201: JOHAN MATTSSON / GOALIE / 25.04.1992 / SODERTÄLJE J20-SCHWEDEN

Nach Gernat ging das Festival der Tre-Kronors munter weiter. An Position 201 zogen die Ducks mit Johan Mattsson einen weiteren Goalie und natürlich einen weiteren Schweden. Der 19 jährige Mattsson ist noch ein unbeschriebenes Blatt, wußte aber bereits in Prospectsspielen zu überzeugen. Genauer beobachten können die Fans ihn im kommenden Jahr in Sudbury . Er wird dort für die Wolves in der OHL starten.

Will in Sudbury überzeugen: Anaheims Johan Mattsson

PICK #206: MICHAEL SCHUMACHER / FORWARD / 25.08.1993 / FRÖLUNDA-SCHWEDEN

Den Draft schloßen die Ducks , oh wunder, mit einem Schweden ab! Aus Frölunda wählte man den 6ft 4 großen Forward Michael Schumacher aus. Da kommt ein Hauch von Formel 1 auf! Allerdings ist Schumacher nicht so schnell, wie der Name vermuten lässt. Scouts beschreiben seine Spielweise mit der des Johan Franzen.  Sollte Schumacher nur annähernd so gut werden, dann wäre man in Anaheim mehr als zufrieden. Zufrieden ist man schon jetzt, dass auch Schumacher im kommenden Jahr in der OHL spielt. Sein Team sind die Sault Ste. Marie Greyhounds.

Kein F1-Weltmeister, aber ein weiterer hoffnungsvoller Schwede: Michael Schumacher

Coach Martin zeigte sich, genau wie GM Braun, sehr zufrieden mit dem Draft. Er sagte uns: „Wir konnten unserer Franchise einige sehr talentierte Nachwuchsspieler hinzufügen. Was uns besonders freut ist der Umstand, dass bis auf Nermark und Perhonen alle in Nordamerika spielen werden. Somit können wie sie noch intensiver scouten und ihnen direkte Verbesserungsvorschläge geben.“

Wer den Draft der Ducks betrachtet sieht, dass man viele Skandinavier zog. Insgesamt zogen die Ducks 5 Schweden, 3 Kanadier, 1 Slovaken und 1 Finnen. Damit verfügt die Franchise aktuell über 11 Schweden und 5 Finnen. Ein wahre skandinavische Invasion….

Prospectsigning:

Nach dem Draft nahmen die Ducks dann noch den kanadischen Defender Hubert Labrie unter Vertrag. Labrie fehlte fast die gesamte Vorsaison wegen einer Verletzung, konnte dann aber in den letzten 7 Spielen der Saison und in den Playoffs mehr als überzeugen. Die Ducks wollen nun sehen ob Labrie das Zeug hat auch im Profibereich zu überzeugen